DER LANDHEBUNGSPARK IN SIMO

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EISSCHMELZE
Aufgrund der Klimaerwärmung begann das Kontinentaleis zu schmelzen. Die Schmelzzeit dauerte Tausende Jahre, in denen die Erde bis weit nach Mitteleuropa hin unter Einwirkung der Schmelzgewässer geformt wurde, die Gestein und Sand mit sich führten. Durch das mitgeführte Gestein wurde das Grundgebirge abgeschliffen, wodurch Küstenanhebungen und weiter im Landesinneren Kies- und Sandrücken entstanden. Zahlreiche Gletschertöpfe wurden durch das im Schmelzwasser mitgeführte Gestein im Fels gebildet. Im südlich von Oulu gelegenen Rokua findet man von Schmelzwasser gebildete und geformte Sandrücken. In Finnland gibt es vielerorts tiefe Toteisseen, die in Folge der Schmelze riesiger Eisbrocken innerhalb des Bodens entstanden. An zahlreichen Stellen stehen große Findlinge, die von den Eismassen mitgeführt wurden und nach der Schmelze liegen blieben. Im Felsgestein sieht man oft nord-südlich verlaufende Rillen, die durch mitgeführtes Gestein eingekerbt wurden.

Die nebenstehende Abbildung zeigt die Meeresküste vor ca. 10 000 Jahren.


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