DER LANDHEBUNGSPARK IN SIMO

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Wir laden Sie ein, mehr über ein Naturphänomen zu erfahren, das durch Klimaveränderungen hervorgerufen wurde. Die weiterhin anhaltende Landhebung hat im Gebiet des Landhebungsparks von Simo ein kontinuierliches Zurückweichen des Meeres zufolge. Hier wächst die Festlandfläche jährlich um die Größe eines normalen Einzelhausgrundstücks. Die Wasserstraßen werden schmaler und es entstehen ständig neue Inseln. An verschiedenen Stellen des Parks geben Informationstafeln und Karten näher Auskunft über die Landhebung und ihre Auswirkungen auf die Landschaft in den vergangenen Jahrhunderten. Herzlich willkommen!

Die Landhebung in Skandinavien wurde infolge der Eiszeit ausgelöst.
Während der letzten Eiszeit, auch Weichsel-Kaltzeit genannt, waren Skandinavien und ein Teil Mitteleuropas mit dickem Kontinentaleis bedeckt. Skandinavien lag unter einer 1 000 – 3 700 m dicken Gletschermasse, die auf die ca. 60 km dicke Kontinentalplatte eindrückte, im Parkgebiet mit einer Kraft von ca. 3000 Tonnen/m
2. Durch den Druck des Kontinentaleises verursachte Absenkungen waren unterschiedlich tief, stellenweise bis zu Hunderten Metern. In Simo sogar 900 - 1000 m.

Im Laufe von 10 000 Jahren hat sich die Erde wieder angehoben, was vor allem daran zu erkennen ist, dass die Küstenlinie immer weiter zurückgeschoben worden ist. Im Landhebungspark von Simo gibt es 10 Informationstafeln, die einen Einblick in die während der vergangenen 500 Jahre erfolgten Veränderungen des Uferstreifens geben. Da die Landhebung im Bottenwiek am intensivsten ist, verzeichnet die Küste auch erhebliche Verschiebungen. Die ältesten Einheimischen können sich noch erinnern, als der Uferstreifen und die Liegeplätze der Boote noch viel näher an den Siedlungen lagen. Auch wenn sich das Meer nur sehr langsam zurückzieht, ist der Wasserspiegel im Laufe eines Menschenalters fast einen Meter gesunken.

Auf der Erde gibt es nach wie vor Gebiete, in den Gletscher auf die Erdkruste drücken. Beispielsweise herrscht in der Antarktis und in Grönland eine vergleichbare Situation wie in Skandinavien vor 15 000 Jahren. Der Grönlandgletscher in der Mitte der Insel ist mehr als 3 km dick, unter dem Druck des Eises ist die Erdkruste bereits unter den Meeresspiegel abgesunken.


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